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Kompost-Tee selber machen: Die komplette Schritt-für-Schritt-Anleitung (einfach & günstig)

Aktualisiert: vor 1 Tag


Kompost-Tee ist eines der stärksten Werkzeuge, die du für dein Bodenleben in der Hand hast - und das Beste: Du kannst ihn für wenig Geld selbst herstellen. In dieser Anleitung zeige ich dir beide Wege: die einfache & schnelle Variante mit meiner Kompost-Tee Fertigmischung und die günstige Variante aus deinem eigenen Gartenkompost - Schritt für Schritt, mit exakten Mengen und den Fehlern, die du unbedingt vermeiden solltest.

Eine Sache vorweg, denn sie ist der wichtigste Punkt überhaupt: Wir stellen hier belüfteten Kompost-Tee her (fachlich aerober Kompost-Tee). Das heißt, während der ganzen Zubereitung sprudelt eine kleine Luftpumpe Sauerstoff ins Wasser.

Und genau darauf kommt es an.


Warum ist das Belüften so wichtig? 

Ganz einfach: In deinem Kompost leben zwei Arten von Mikroben. Die guten, die deine Pflanzen lieben, brauchen Sauerstoff (sie sind „aerob"). Die "schlechten" Fäulniskeime dagegen fühlen sich nur ohne Sauerstoff wohl. Mit der Luftpumpe schaffst du also ein Umfeld, in dem sich nur die nützlichen Mikroben massenhaft vermehren - und die schädlichen keine Chance haben. Lässt du das Belüften weg, kippt dein Tee, fängt an faulig zu stinken und kann deinen Pflanzen mehr schaden, als dass er hilft.


Vereinfacht gesagt: Sauerstoff = gute Mikroben. Kein Sauerstoff = Fäulnis. 

Merk dir diesen einen Satz, dann kann eigentlich nichts mehr schiefgehen.


Wenn du komplett neu im Thema bist, empfehle ich dir vorab einen Blick in meinen Artikel Was ist Living Soil? - dort erkläre ich das Fundament, auf dem alles aufbaut.

Los geht's! 🌱


Inhaltsverzeichnis


Fertig gebrauter Kompost-Tee von Couple of Plants. Man sieht Schaum und einen Eimer mit dem fertigen Tee, wo ein Sprudelstein sprudelt.

1. Was ist Kompost-Tee eigentlich?

Kompost-Tee ist im Grunde ein flüssiges, hochkonzentriertes Mikroben-Extrakt. Du nimmst hochwertigen Kompost oder Wurmhumus, gibst ihn zusammen mit etwas „Futter" (Melasse) in belüftetes Wasser - und vermehrst über 24 Stunden die nützlichen Bakterien und Pilze massiv. Am Ende hältst du ein flüssiges Gold in den Händen, das du verdünnt an deine Pflanzen gibst. Kompost-Tee eignet sich auch ideal für den Garten und sogar auf den Felder bei den Bauern!


Wichtig ist dabei nur ein Wort: aerob. Der Tee muss die ganze Zeit während des Ansetzens mit Sauerstoff versorgt werden, sonst kann dieser kippen.

Der fachliche Deep-Dive: In der Fachliteratur (z. B. bei Dr. Elaine Ingham, Pionierin des Soil Food Web) geht es beim aeroben Komposttee (AACT - Actively Aerated Compost Tea) nicht in erster Linie um Nährstoffe, sondern um Biologie. Durch die konstante Sauerstoffzufuhr vermehren sich aerobe Bakterien und Pilze exponentiell, während anaerobe Fäulniskeime keine Chance haben. Melasse dient dabei als Kohlenstoffquelle, die diese Vermehrung antreibt.

2. Warum du Kompost-Tee selber machen solltest


Kurz gesagt: Weil du damit das Bodenleben fütterst, nicht die Pflanze.

Genau das ist der Kern des Living-Soil-Gedankens.

Die konkreten Vorteile:


  • Aktiveres Bodenmikrobiom: Du bringst Milliarden nützliche Mikroorganismen in deine Erde - die Basis für gesunde Bodenbiologie.

  • Stärkere Abwehrkräfte: Nützlinge wie Trichoderma besetzen die Wurzelzone und lassen Krankheitserregern wie Wurzelfäule kaum Platz.

  • Bessere Nährstoffverfügbarkeit: Die Mikroben schließen Nährstoffe auf, an die die Pflanze sonst nicht herankäme (Stichwort Wood Wide Web).

  • Mehr Aroma & Geschmack: Ein aktives Bodenleben ist der Schlüssel zu intensiveren Terpenen und Aromen.

  • Günstig & nachhaltig: Kein Chemie-Cocktail, keine teuren Flaschen - aus Küchen- und Gartenresten wird Pflanzenpower.


„Warum kann ich fertigen Kompost-Tee nicht einfach im Shop kaufen?"


Das ist die vielleicht wichtigste Frage - und die Antwort erklärt auch, warum du gar nicht drumherum kommst, selbst zu brauen: Ein aktiv belüfteter Kompost-Tee lebt nur wenige Stunden. Sobald die Luftpumpe aus ist, sinkt der Sauerstoffgehalt rapide, die Mikroben verbrauchen ihre Nahrung und sterben nach und nach ab. In eine Flasche abgefüllt und tagelang durch die Republik verschickt käme bei dir nur noch ein toter, kippender Sud an - das Gegenteil von dem, was du willst.


Genau deshalb gibt es fertig gebrauten Kompost-Tee gar nicht sinnvoll zu kaufen - wohl aber die trockene Grundmischung. Und das ist der clevere Trick: In meiner Kompost-Tee Fertigmischung schlummern die Zutaten und Kulturen im Trockenzustand, ohne Wasser passiert nichts. Erst wenn du sie zuhause in belüftetes Wasser gibst, „wachen sie auf" und vermehren sich - frisch, lebendig und genau dann, wenn deine Pflanzen sie brauchen. Du bekommst also das Beste aus beiden Welten: die Bequemlichkeit einer fertigen Mischung und die volle Kraft eines frisch gebrauten Tees.


„Sterben nach dem Gießen nicht eh viele Mikroben wieder ab?"


Ehrliche Antwort: Ja, ein Teil schafft die Umstellung nicht - und das ist überhaupt nicht schlimm, im Gegenteil. Es hat sogar handfeste Vorteile.

Der fachliche Deep-Dive: Kompost-Tee wirkt auf zwei Ebenen. Erstens als Impfung (Inokulation): Du bringst eine riesige Vielfalt an Bakterien und Pilzen in die Erde. Diejenigen, die eine passende Nische finden, siedeln sich an und vermehren sich weiter - dein Bodenleben wird dauerhaft vielfältiger. Zweitens: Die Mikroben, die absterben, verschwinden nicht einfach. Ihre Zellmasse ist hochwertiges Futter für das bereits vorhandene Bodenleben (in der Fachwelt „microbial loop" genannt). Der freigesetzte Stickstoff und die Nährstoffe stehen deinen Pflanzen so pflanzenverfügbar zur Verfügung.

3. Was du zum Ansetzen von Kompost-Tee brauchst (Ausrüstung)


Alle benötigten Materialien für Kompost-Tee auf einen Blick.

Die Grundausrüstung ist für beide Methoden identisch und einmalig angeschafft:


  • 1 Eimer mit mindestens 10 Liter Fassungsvermögen


  • 1 elektrische Luftpumpe mit Airstone (Sprudelstein) - gibt's ab ca. 15-20 € online.


  • 10 Liter abgestandenes Wasser - Leitungswasser einfach 24 Stunden offen abstehen lassen, damit das Chlor entweicht


  • 1 Baumwollbeutel, altes T-Shirt oder ein Sieb zum Filtern (optional: macht besonders Sinn, wenn ihr Indoor anbaut)



Und das war's auch schon - einen Heizstab brauchst du normalerweise nicht. Normale Zimmertemperatur (ca. 20-22 °C) ist völlig ausreichend und sogar die bessere Wahl. Warum, erkläre ich dir gleich.

Wichtiger Hinweis zum Chlor: Chlor im Leitungswasser tötet genau die Mikroben ab, die du eigentlich vermehren willst. Entweder das Wasser 24 h abstehen lassen oder vor dem Ansetzen 30-60 Minuten mit der Luftpumpe „vorbelüften". Beides treibt das Chlor aus.
Warum Zimmertemperatur besser ist als heiß brauen: Man liest oft, man solle den Tee mit einem Heizstab auf Temperatur bringen, weil sich die Mikroben dann schneller vermehren. Stimmt zwar - ist aber nicht klug zu Ende gedacht. Deine Erde hat in der Regel Zimmer- bzw. Bodentemperatur. Wenn du deine Mikroben bei genau dieser Temperatur „großziehst", sind sie perfekt an ihr späteres Zuhause gewöhnt und legen dort sofort los. Braust du dagegen kuschelige 30 °C und gießt den Tee dann auf kühle Erde, ist das für die Mikroben ein regelrechter Kälteschock - ein Teil überlebt den plötzlichen Temperatursturz nicht. Du züchtest also mehr Mikroben, von denen aber prozentual mehr wieder eingehen. Unterm Strich fährst du mit Zimmertemperatur ruhiger, robuster und praktisch kostenlos.

4. Methode 1: Die einfache Variante mit Fertigmischung


Diese Variante ist perfekt für alle, die keine Lust auf Abwiegen und Zusammensuchen haben - oder schlicht keinen eigenen Kompost besitzen. Meine Kompost-Tee Fertigmischung enthält bereits alles Wichtige in perfekt abgestimmtem Verhältnis: Wurmhumus, Seealgenmehl, Gesteinsmehl, organischen Dünger, Huminstoffe, Bittersalz sowie ausgewählte Pilz- und Bakterienkulturen. Ein Liter der Mischung ergibt bis zu 60 Liter fertigen, verdünnten Kompost-Tee.


So gehst du vor:


Schritt 1: Wasser vorbereiten


Fülle deinen Eimer mit chlorfreiem Wasser (siehe oben) und starte die Luftpumpe. Für den vollen Ansatz sind das 10 Liter - wenn du weniger brauchst, siehe den Hinweis in Schritt 2.


Schritt 2: Fertigmischung einfüllen


Fülle den beigelegten Stoffbeutel mit 1 Liter Fertigmischung und hänge ihn wie einen großen Teebeutel ins Wasser.

Du brauchst nicht die ganze Menge auf einmal!  Ein Liter ergibt bis zu 60 Liter verdünnten Tee - das ist für viele Grows viel zu viel auf einen Schlag. Du kannst genauso gut nur die Hälfte oder ein Viertel der Mischung nehmen und einfach alles entsprechend herunterrechnen. Das Verhältnis bleibt immer gleich.

Schritt 3: Melasse hinzugeben


Gib ca. 50 Gramm Melasse (Bio-Zuckerrübensirup oder Zuckerrohrmelasse) dazu - das ist das Futter für deine Mikroben.

Praxis-Tipp:  Feste bzw. zähflüssige Melasse löst sich in kaltem Wasser nur widerwillig auf. Nimm einfach eine kleine Tasse warmes Wasser, rühre die Melasse darin glatt und kippe die Lösung dann in den Eimer. So verteilt sie sich sofort gleichmäßig, ganz ohne Klumpen am Boden.

Schritt 4: Blubbern lassen


Lege den Airstone auf den Eimerboden, sodass es kräftig sprudelt. Lass das Ganze 24 Stunden bei ganz normaler Zimmertemperatur laufen - ein Heizstab ist nicht nötig.


Schritt 5: Verwenden


Nach 24 Stunden riecht der Tee angenehm erdig-hefig (nicht faulig!). Jetzt verdünnen und innerhalb von 4-6 Stunden verwenden - frisch ist er am stärksten.


5. Methode Nr. 2: Kompost-Tee aus eigenem Gartenkompost


Reifer Kompost im Messbecher aus dem Garten - ca. 1L


Du hast einen eigenen Komposthaufen, eine Wurmkiste oder hochwertigen Wurmhumus? Perfekt - dann kannst du deinen Tee komplett selbst zusammenstellen.






Rezept für 10 Liter Kompost-Tee


  • ca. 1 Liter reifer Kompost oder Wurmhumus (das Herzstück - hier stecken die Mikroben drin)

  • ca. 50 g Melasse (Bio-Zuckerrübensirup oder Zuckerrohrmelasse) - das Futter

  • ca. 100 g Gesteinsmehl (optional) - liefert Mineralien und Spurenelemente und bindet Gerüche

  • 10 Liter chlorfreies Wasser


Das ist die schlanke Basis, mit der du garantiert gute Ergebnisse erzielst. Nach oben ist aber viel Luft: Du kannst dieses Rezept nach Belieben mit weiteren Zutaten erweitern - zum Beispiel mit Seealgen-/Algenmehl (Ascophyllum Nodosum) als Vitamin- und Spurenelement-Booster oder mit wasserlöslichen Produkten, die Mykorrhiza- & Trichoderma-Pilze oder nützliche Bakterienkulturen enthalten. Muss nicht sein - schadet aber auch nicht.

Tipp: Wenn du dir das Zusammensuchen und Abwiegen sparen willst, ist meine Kompost-Tee Fertigmischung genau so eine erweiterte Kombination - fertig abgestimmt mit Wurmhumus, Algen- und Gesteinsmehl, Huminstoffen sowie Pilz- und Bakterienkulturen, und dabei etwas ergiebiger.

Schritt 1: Beutel befüllen (oder Sieb nutzen)


Hast du kein Sieb? Kein Problem: Schneide aus einem alten Baumwolltuch oder T-Shirt einen kleinen Beutel. Gib Kompost, Gesteinsmehl (und ggf. deine optionalen Extras) hinein und verschließe ihn mit einem Faden oder Kabelbinder. Hast du ein Sieb oder einen Beutel, kannst du die festen Zutaten auch direkt hineingeben.


Schritt 2: Melasse auflösen


Fülle den Eimer mit 10 Litern chlorfreiem Wasser. Die Melasse löst du am besten vorab in einer kleinen Tasse warmem Wasser auf - zähe oder feste Melasse verklumpt in kaltem Wasser sonst gern am Boden. Die glatte Lösung kippst du anschließend einfach in den Eimer und rührst kurz um.


Schritt 3: Beutel einhängen & belüften


Hänge den gefüllten Beutel ins Wasser und lege den Airstone auf den Boden des Eimers, sodass kräftig Blasen aufsteigen. Ein Heizstab ist nicht nötig - Zimmertemperatur ist ideal (siehe Kasten oben).


Schritt 4: Warten


Lass die Lösung mindestens 12, besser 24 Stunden blubbern. In dieser Zeit vermehren sich die Mikroben zu einer echten Armee.


Schritt 5: Filtern & verwenden


Nimm den Beutel heraus (den Inhalt kannst du auf dem Kompost oder direkt auf der Erde verteilen). Der fertige Tee sollte erdig und angenehm riechen. Jetzt verdünnen und zügig verwenden.


6. Anwendung & Dosierung: So gießt & sprühst du richtig


Gegossener Kompost-Tee auf Gartenboden - ultra detailliert und hochauflösend


Egal ob Methode 1 oder 2 - verdünnt wird immer.


Nutze auch zum Verdünnen wieder chlorfreies, belüftetes Wasser.





Zum Gießen (Bodenanwendung):

  • Verhältnis 1:5 → auf 1 Liter Kompost-Tee kommen 5 Liter Wasser


Als Blattspray (Foliar):

  • Verhältnis 1:10 → auf 1 Liter Kompost-Tee kommen 10 Liter Wasser

  • Am besten morgens oder abends sprühen, nie in praller Sonne


Wie oft? Kann ca. alle 2 Wochen gegeben werden - ich würde aber an dieser Stelle meinen Leitfaden empfehlen, an dem man sich orientieren kann. Dort erkläre ich Schritt für Schritt, wieso, was, wann gegeben werden soll. Es gibt zwei Leitfäden, einmal für Anfänger und einmal für Fortgeschrittene. Beide Leitfäden findest du hier (kostenlos).


7. Die häufigsten Fehler beim Kompost-Tee


Damit dein erster Ansatz direkt gelingt, hier die typischen Stolpersteine:

  • ❌ Chlorhaltiges Wasser benutzt → tötet die Mikroben. Immer erst abstehen lassen oder vorbelüften.

  • ❌ Zu wenig Belüftung → der Tee wird anaerob, kippt und fängt an faulig zu riechen. Airstone auf den Boden, kräftig sprudeln lassen.

  • ❌ Zu viel oder zu wenig Melasse → Bleib bei etwa 50 g auf 10 Liter.

  • ❌ Extra aufgeheizt → einen Heizstab brauchst du nicht. Zimmertemperatur ist ideal; über ~35 °C sterben viele Nützlinge sogar ab.

  • ❌ Zu spät verwendet → nach dem Abschalten der Pumpe zählt jede Stunde. Frisch ist am stärksten.

  • ❌ Unverdünnt gegeben → immer 1:5 (gießen) bzw. 1:10 (sprühen).


Riech-Test: Guter Kompost-Tee riecht erdig, hefig, nach Waldboden, kann auch etwas süßlich riechen. Riecht er faulig - wegkippen und neu ansetzen.


8. Häufig gestellte Fragen (FAQ)


Wie lange muss Kompost-Tee ziehen?

Mindestens 12, besser 24 Stunden unter konstanter Belüftung. In dieser Zeit erreicht die Mikroben-Vermehrung ihren Höhepunkt.


Kann ich Kompost-Tee aufbewahren?

Mein Fertigmischung - klar, mindestens 6-12 Monate. Fertig angesetzter Tee? - Nur sehr begrenzt. Ohne Sauerstoffzufuhr sinkt die Qualität schnell. Verwende ihn am besten innerhalb von 4-6 Stunden nach dem Abschalten der Pumpe.


Brauche ich zwingend Melasse?

Ja - unbehandelte/ungeschwefelte Melasse - Sie ist das Futter, das die Mikroben-Vermehrung antreibt. Alternativ funktioniert unbehandelter (Bio-)Zuckerrübensirup. Normaler Haushaltszucker ist deutlich schlechter geeignet.


Welche Temperatur ist ideal - brauche ich einen Heizstab?

Nein, einen Heizstab brauchst du nicht. Normale Zimmertemperatur (ca. 20-22 °C) ist ideal, weil deine Mikroben so genau an das Klima gewöhnt werden, in dem sie später leben sollen. Ein auf 30 °C gebrauter Tee vermehrt sich zwar schneller - ein Teil der Mikroben überlebt den Temperatursturz beim Gießen auf kühlere Erde dann aber schlechter. Zimmertemperatur ist also robuster und obendrein kostenlos.


Kann ich Kompost-Tee für alle Pflanzen verwenden?

Ja! Ob Cannabis, Starkzehrer wie Tomaten und Chilis, Zimmerpflanzen oder Gemüsebeet - jede Pflanze profitiert von einem aktiveren Bodenleben.


Fertigmischung oder eigener Kompost - was ist besser?

Beides funktioniert. Die Fertigmischung ist konstanter, bequemer und perfekt dosiert. Eigener Kompost ist günstiger, wenn du bereits guten Humus hast - die Qualität schwankt aber je nach Ausgangsmaterial.



9. Fazit


Kompost-Tee selber machen ist keine Raketenwissenschaft - du brauchst nur Wasser, Luft, Futter und gute Mikroben. Ob du den bequemen Weg über meine Kompost-Tee Fertigmischung gehst oder deinen eigenen Gartenkompost verwandelst: Deine Pflanzen werden es dir mit kräftigerem Wuchs, mehr Widerstandskraft und intensiverem Aroma danken.


Wenn du deine Erde nach der Ernte wieder fit machen willst, schau dir auch meine Anleitung zum Living Soil wiederverwenden an - zusammen mit einer Portion Grow Shot oder Terra ReMineral wird deine Living Soil zum Dauerläufer.


Hast du Fragen zu deinem ersten Ansatz? Schreib es mir in die Kommentare oder komm auf meinen Discord-Server!


Bleibt grün,


Kim Gründer von Couple of Plants

1 Kommentar

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OiOssi
vor einem Tag
Mit 5 von 5 Sternen bewertet.

Das is mal richtig gut erklärt!

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